🧟♀️ Wenn selbst das Untote lieber tot bleiben würde.
Billige Horrorfilme habe ich noch einige auf Lager, und da ich gerade den Stapel abarbeite, fiel die Wahl heute auf Zombie Attack! Museum of the Dead.
Auf der Rückseite wird das Werk in den höchsten Tönen gelobt – mal sehen, ob’s hält, was es verspricht. (Spoiler: nein.)
☠️ Inhalt (Spoiler)
Beim Fitnesscenter bekommt eine Tussi zufällig eine Goldmünze als Wechselgeld.
An ihrem Auto hängt ein Zettel: „Museum des Todes – Eintritt frei!“
Klar, was macht man da? Genau. Man geht mit der besten Freundin an Halloween ins Museum, um zu feiern.
Weil man das eben so macht.
Drinnen angekommen, hören sie per Tonband Erklärungen zu den Ausstellungsräumen.
Natürlich ignorieren sie alle Warnungen („Nicht in die Rubinaugen des Schädels sehen!“) und tun’s trotzdem.
Und schwupps – gefangen im Museum!
Dort trifft man auf McLaud, einen Typen, der aussieht, als wäre er aus einem Indiana-Jones-Casting geflogen.
Er erklärt, dass das Museum einem Professor Boben gehört und ein gefährliches Artefakt – der Schädel – drin liegt.
Blöd nur, dass da auch noch eine Art Geister-Zombie-Maske ihr Unwesen treibt, die Menschen umbringt und in Zombies verwandelt.
Die Polizei wird gerufen, zwei Cops kommen, werden natürlich auch gefressen.
Eine der Mädels wird gebissen und mutiert zum Zombie-Bunny, die andere entkommt aus nicht weiter erklärten Gründen –
ebenso wie McLaud.
Zum Schluss ruft eine Polizistin bei Professor Boben an und erklärt, man wisse, dass McLaud und die Überlebende entkommen seien –
aber man werde sie kriegen. Irgendwann. Vielleicht.
Abspann. Erleichterung.
🎬 Hintergrund
Auf der Rückseite der DVD steht stolz:
„Vom Produzenten, der schon mit Wes Craven gearbeitet hat!“
Tja, offenbar hat er dabei nichts gelernt.
Weder Namen vor noch hinter der Kamera sagen einem irgendwas –
und das ist vielleicht auch besser so.
💀 Fazit
Absolut grauenhafter Film!
Und nein, das ist kein Kompliment, weil’s ein Horrorfilm ist.
Hier stimmt wirklich gar nichts:
-
Darsteller: talentfrei.
-
Effekte: lächerlich.
-
Story: absurd.
Warum zur Hölle sollte jemand eine ominöse Goldmünze als Eintrittskarte für ein Museum benutzen?
Warum feiert man überhaupt in einem Museum?
Woher kommt plötzlich dieser Schatzjäger mit Highlander-Namen?
Und was sollte bitte das Ende mit der Polizistin?
Selbst die Zombies sind inkonsequent:
mal schnell, mal langsam, mal todlangweilig.
Die Masken sehen aus wie Halloween aus dem Baumarkt.
Und von Horror oder Ekel keine Spur – das Blutbudget reicht für ein rotes Taschentuch.
Normalerweise retten Trashfilme sich wenigstens durch Titten, Splatter oder Humor –
aber Zombie Attack! hat nichts davon.
Gar nichts.
Spannung: null.
Unterhaltung: null.
Schmerzgrenze: überschritten.
Ich vergebe selten die niedrigste Wertung – aber hier ist sie verdient.
1 mickriger Punkt.
🧟♂️ Bewertungsmatrix – Zombie Attack! Museum of the Dead (2004)
Story ⭐☆☆☆☆ Unlogisch, sinnfrei, nicht mal als Trash charmant
Darsteller ⭐☆☆☆☆ Talentfreies Herumstolpern vor der Kamera
Effekte ⭐☆☆☆☆ Baumarkt-Masken, Kunstblut-Level „Taschentuch“
Spannung ☆☆☆☆☆ Keine. Wirklich gar keine.
Trashfaktor ⭐☆☆☆☆ Nicht mal „so schlecht, dass es lustig ist“
Unterhaltung ☆☆☆☆☆ 63 Minuten Lebenszeit werden entwendet
Gesamt: 💀 1 / 10 Punkten
Ein Film, der nicht einmal den Minimal-Charme eines schlechten Trashstreifens bietet. Nur Schmerzen. Nur Leid. Nur … Zombie Attack!.
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