Auch Wild Grizzly stammt aus dieser Zeit.
Geködert hat mich damals der Name Riley Scott (sah nicht so übel aus 😏) – und natürlich das Thema.
Denn laut Cover haben wir es mit einem irren Killerbären zu tun, der Leute frisst!
Na, wenn das mal kein Grund ist, die Chips rauszuholen!
⚠️ INHALT MIT SPOILER
Josh und seine Mutter ziehen aufs Land – auch, damit Josh Abstand gewinnt, denn sein Vater wurde vor einem Jahr erschossen.
Der war Polizist, natürlich ein Held, der Unschuldige beschützen wollte (schnüff).
Josh findet das Landleben „voll kagga“, wirft wütend Steine – natürlich gegen das Ortsschild –
und trifft prompt die Windschutzscheibe vom Sheriff. Werfen ist halt nicht so seins, typisch Stadtkind.
Doch Glück im Unglück:
Der Sheriff ist rallig auf Joshs Mutter (nein, kein schwuler Porno) und lässt ihn milde davonkommen.
Als Strafe darf Josh bei ihm arbeiten – und siehe da, der Sheriff ist nicht nur scharf auf Milfs, sondern auch Wildhüter!
Perfektes Timing, denn gerade wurde im Ort eine Bärin mit zwei Jungen gesichtet.
Josh hilft beim Füttern und Fegen, doch der Bürgermeister will die Tiere erschießen, um Versicherungsgeld zu kassieren.
🧸 Der Bär wird nachts von den Schergen des Bürgermeisters freigelassen, um ihn anschließend zu jagen – und natürlich bekommt Josh die Schuld.
Er weiß aber, dass die Bärin nur so aggressiv ist, weil sie Zahnschmerzen hat (Josh – der Bärenflüsterer).
Also präpariert er Erdnussbutter-Sandwiches mit Medizin, nimmt einen Peilsender und eine Decke voller Babybären-Geruch und zieht los – begleitet von der sheriff’schen Tochter, die geil auf Josh (wird noch immer kein Porno) ist.
Man übernachtet in einer alten Mine, Bär kommt, Bär hat Hunger, man ruft per Handy um Hilfe, Bär haut ab.
Mutter Josh rennt ebenfalls durch den Wald (obwohl alle wissen, wo ihr Sohn ist – Logik ist halt relativ).
Während Josh gerettet wird, fällt seine Mutter in einen Minenschacht, den der Bürgermeister sprengen will, um den Bären endlich zu erwischen.
Josh rettet natürlich sowohl Mama als auch Mamabär, die danach gefangen genommen werden soll.
Doch der Junge klaut kurzerhand ein Auto mit allen drei Bären drin und fährt in ein anderes Reservat,
wo sie niemand mehr jagen darf – quasi ein „Blicko!“-Ruf beim Fangen.
Zum Abschied winkt die Bärin, und Josh kann zufrieden in den Sonnenuntergang blicken. 🐾
🎭 Darsteller & Effekte
Von den Schauspielern kannte ich nur Riley Scott, und selbst der ist nur dem Weihnachtsmann ein Begriff.
Er sieht gut aus – das ist aber auch schon das Beste am Film.
Der Rest ist pure Grütze:
-
Die Handlung ist völlig an den Haaren herbeigezogen.
-
Josh erkennt in fünf Minuten die Zahnprobleme des Bären (die erfahrenen Ranger natürlich nicht).
-
Er ist 16, aber ein Outdoor-Messias: erkennt Bärenkot, klettert Steilwände, angelt, grillt und zitiert Thoreau.
Und der Bär?
Manchmal echt, manchmal Puppe – meist getrennt gefilmt.
Nur einmal im selben Bild mit Menschen.
Das restliche „Monster“ besteht aus Brüllen + Schnitt + Leute rennen panisch weg.
Besonders herrlich: die Szene, in der der Bär durchs Dorf läuft.
Normalerweise ist da tote Hose, aber sobald Fell auftaucht, stürmen 30 Statisten aus allen Richtungen,
um panisch herumzuschreien. 🐻🏃♀️🏃♂️
Das Ding wurde 1999 gedreht und war kein Kinofilm sondern eine direkte TV Produktion. Vielleicht erklärt dies die Bärenpuppe und relativ zahme Handlung. Regie führte Sean McNamara.
💭 Fazit
🎯 Bewertung: 2 von 10 Punkten.
1 Punkt ist mein Standardminimum, den zweiten bekommt Riley Scott fürs Aussehen.
Der Rest? Mies.
Eine krude Mischung aus Familienfilm, Tierdrama und unbeabsichtigter Komödie.
Ein Bär zum Davonlaufen – und nicht, weil er gefährlich ist.
Wenn ihr den Film irgendwo seht,
macht’s wie der Grizzly: dreht euch um und rennt. 🐾💨
| Kategorie | Bewertung | Kommentar |
|---|---|---|
| Story | ⭐☆☆☆☆ | Absurde Logik, aber immerhin konsequent absurd |
| Darsteller | ⭐⭐☆☆☆ | Riley Scott gibt sein Bestes |
| Effekte | ⭐☆☆☆☆ | TV-Bär auf Sparflamme |
| Spannung | ⭐☆☆☆☆ | Nur beim Nachzählen der Plotlöcher |
| Trashfaktor | ⭐⭐⭐⭐☆ | Dafür lohnt sich’s fast wieder |
| Gesamt | 🎯 2/10 Punkten | Riley rettet den Punkt |
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen