🍌 Ich hab noch einige Filme mit Adriano Celentano liegen, und da muss der Stapel endlich mal kleiner werden.
Der Titel sagte mir sogar was – also hoffte ich auf einen Film, der mich gut unterhält und ein bisschen Spaß bringt.
Mal sehen, was kommt.
Inhalt mit Spoiler
Prinzessin Cristina flieht in Rom aus ihren königlichen Zwängen, um einfach mal wie ein normaler Mensch zu leben. Dabei lernt sie Macho Barnaba kennen – Busfahrer mit Herz und Überzeugung – der sich sofort Hals über Kopf in die Prinzessin verliebt.
Er will sie heiraten, was für Cristina natürlich ausgeschlossen ist. Ihre Eltern würden niemals zustimmen.
Ihr Vater setzt dem Ganzen auch sofort einen Riegel vor – so ein armer Schlucker passt schließlich nicht in die Familie.
Aber Barnaba gibt nicht auf: Im Fernsehen startet er einen Spendenaufruf, und das italienische Volk steht hinter ihm. Die Leute spenden kräftig, und so stimmt der Vater am Ende der Hochzeit doch noch zu.
Hintergrund
Der Film ist eine Parodie auf den Liebesklassiker „Ein Herz und eine Krone“ (Roman Holiday, 1953) mit Audrey Hepburn und Gregory Peck.
Hier übernehmen Adriano Celentano und Ornella Muti die Hauptrollen.
Das Duo war in den 80ern sehr beliebt und spielte in einer ganzen Reihe italienischer Komödien zusammen.
Auch Gib dem Affen Zucker war ein großer Erfolg – einer der erfolgreichsten Filme Celentanos überhaupt.
Fazit:
Tja, das war dann leider nichts. Eine dümmliche Story mit unglaubwürdigen Figuren.
Dazu kommt eine schlechte deutsche Synchronstimme von Celentano – hier hätte man wirklich Thomas Danneberg (die Stimme von Terence Hill) behalten sollen.
Der Film hat leider kaum lustige Szenen, dafür viele peinliche. Und das reicht einfach nicht, um zu unterhalten.
Mir fällt spontan keine einzige Stelle ein, bei der ich lachen oder wenigstens schmunzeln musste – und das ist für eine Komödie natürlich fatal.
Dieses ewige Geblubber – „Ich will dich heiraten!“ – „Nein, ich will dich heiraten!“ – zieht sich durch den ganzen Film und taugt einfach nicht, um eine komplette Handlung zu tragen.
Ich hoffe nur, dass die anderen Celentano-Filme, die ich noch liegen habe, besser sind.
Gib dem Affen Zucker bekommt daher miese 2 von 10 möglichen Punkten. Ich hoffe andere Filme mit ihm werden etwas besser, sonst wird Celentanos Ausflug hier auf dem Blog ein kurzer.
| Kategorie | Wertung | Begründung |
|---|---|---|
| Story | ⭐☆☆☆☆ | Roman Holiday als Klamauk-Parodie, aber ohne Eleganz oder glaubwürdige Figuren |
| Darsteller | ⭐⭐☆☆☆ | Celentano und Ornella Muti haben grundsätzlich Präsenz, bekommen hier aber wenig Brauchbares zu tun |
| Humor | ⭐☆☆☆☆ | Für eine Komödie viel zu wenige echte Lacher |
| Synchronisation | ⭐☆☆☆☆ | Die deutsche Stimme schwächt Celentanos Wirkung zusätzlich |
| Tempo | ⭐⭐☆☆☆ | Das ewige Heirats-Geblubber zieht sich und trägt keine ganze Handlung |
| Wiedersehwert | ⭐☆☆☆☆ | Eher Stapelabbau als Film, den man freiwillig noch einmal einlegt |
Endwertung: 2 von 10 Punkten
Eine lahme Celentano-Komödie, die weder als Romanze noch als Klamauk richtig zündet. Peinlich statt lustig, nervig statt charmant.
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