Donnerstag, 18. Dezember 2025

Das Omen (2006)

 😈 Dank einer Beilage der TV Movie habe ich nun auch endlich das Remake von Das Omen gesehen.

Der Film lag irgendwann mal als DVD bei – und jetzt hat er den Weg in meinen Player gefunden.
Liev Schreiber ist für mich eigentlich immer eine gute Wahl, also war ich gespannt.


⚠️ Inhalt mit Spoiler

Diplomat Robert Thorn hat alles, was man sich wünschen kann:
einen guten Job, eine schwangere Frau und ein schönes Leben.
Doch bei der Geburt stirbt das Kind – und seine Frau kann keine Kinder mehr bekommen.

Im Krankenhaus bekommt Robert ein Angebot:
Ein anderes Kind, dessen Mutter gestorben ist, könne er „annehmen“.
Niemand würde etwas merken.
Um seine Frau vor dem Zusammenbruch zu bewahren, willigt Robert ein.
Er verschweigt ihr, dass das Kind nicht ihres ist.

Jahre später: Der kleine Damien wächst heran – und ist ... seltsam.
Bei seinem Geburtstag stürzt sich das Kindermädchen vor aller Augen vom Balkon und erhängt sich.
„Es ist alles für dich, Damien!“
Kurz darauf taucht Mrs. Baylock als neues Kindermädchen auf –
und mit ihr wird alles noch düsterer.

Damien reagiert aggressiv auf Kirchen,
Tiere rasten aus, wenn er in der Nähe ist,
und seine Mutter entfremdet sich zunehmend von ihm.
Robert wird schließlich von einem Priester aufgesucht,
der ihn warnt: Damien sei der Antichrist – und müsse getötet werden.
Kurz darauf stirbt der Priester unter grotesken Umständen.

Ein Fotograf wendet sich an Robert,
weil auf seinen Bildern mysteriöse Lichtreflexe zu sehen sind –
immer dort, wo jemand später stirbt.
Robert glaubt zunächst nicht daran,
doch nach dem Unfall seiner Frau,
der eindeutig mit Damien zu tun hat,
beginnt er zu zweifeln.

Auf seiner Suche entdeckt er,
dass sein echtes Kind gar nicht bei der Geburt starb –
es wurde ermordet.
Damien wurde ihm untergeschoben,
weil er mit der US-Regierung verwandt ist –
der perfekte Platz für den Antichristen also.

Robert will handeln,
doch zu spät:
Seine Frau wird im Krankenhaus ermordet,
das Kindermädchen entpuppt sich als Satansdienerin,
und der Fotograf stirbt ebenfalls.

Robert kehrt zurück,
tötet Mrs. Baylock
und versucht, Damien in einer Kirche zu opfern.
Doch bevor er das Ritual vollenden kann,
erschießt ihn die Polizei.

Robert wird feierlich beerdigt –
der US-Präsident nimmt an der Beerdigung teil
und steht neben … Damien.
Dieser dreht sich um, schaut in die Kamera – und lächelt.


🎬 Hintergrund & Darsteller

Das Omen (2006) ist ein klassisches 1:1-Remake des Originals von 1976.
Viele Dialoge wurden direkt übernommen,
nur Details wurden modernisiert:
Damiens Dreirad ist jetzt ein Roller,
der Fotograf arbeitet digital,
und aktuelle Ereignisse wie 9/11, der Tsunami oder der Absturz der Raumfähre Columbia
werden in die Story eingewoben.

Die Besetzung ist stark:
Liev Schreiber (Scream 2, X-Men Origins: Wolverine)
spielt Robert Thorn,
Julia Stiles seine Frau –
ein Gesicht, das mir ewig bekannt vorkam,
obwohl ich keinen ihrer Filme kenne.
Mia Farrow (Rosemary’s Baby) glänzt als böses Kindermädchen,
Pete Postlethwaite (Jurassic Park 2, Inception)
gibt den fanatischen Priester,
und David Thewlis (Harry Potter, Remus Lupin)
übernimmt die Rolle des Fotografen.

Ein nettes Easter Egg:
Harvey Stephens, der 1976 den kleinen Damien spielte,
hat hier einen Mini-Auftritt als Reporter.


💭 Fazit

So richtig warm geworden bin ich mit dem Film nicht.
Spannung wollte sich kaum aufbauen,
und der große Aha!-Effekt blieb aus.
Einige Darsteller – allen voran Liev Schreiber –
retten den Film vor dem kompletten Absturz,
aber das Remake bleibt blass,
vor allem, wenn man das Original kennt.

🎯 4 von 10 Punkten.
Solide, aber überflüssig.
Wer das Original gesehen hat,
hat im Grunde schon alles gesehen.

📊 Bewertungsmatrix – Das Omen (2006)

Story    ⭐⭐☆☆☆  1:1-Remake ohne Mehrwert; bekannt, vorhersehbar, spannungsarm
Darsteller  ⭐⭐⭐☆☆  Schreiber solide, Thewlis stark; Stiles blass, Baylock funktional böse
Action & Effekte ⭐⭐☆☆☆  Handwerklich okay, aber ohne ikonische Momente
Atmosphäre  ⭐⭐☆☆☆  Düster gemeint, aber selten wirklich bedrohlich
Trashfaktor  ⭐☆☆☆☆  Zu ernst für Trash, zu brav für echten Horror

🔥 Endwertung: 4 von 10 Punkten

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