Als ich die Filme das erste Mal gesehen habe, war ich wohl so 16 – und konnte damals nicht viel mit ihnen anfangen.
Ich weiß gar nicht mehr genau, woran es lag.
Heute ist das anders: Ich mag die Reihe total gerne und freue mich schon jetzt über die Berichte, dass eventuell ein fünfter Teil kommen soll. 👽
🚀 Inhalt mit Spoiler
Ripleys Rettungskapsel wird nach 57 Jahren im All gefunden.
Während sie im Tiefschlaf lag, ist ihre Tochter bereits gestorben – Ripley dagegen ist immer noch jung und ziemlich fit.
Erstmal gibt’s aber Ärger: Sie soll Rechenschaft ablegen, warum sie einen Millionen-Dollar-Frachter gesprengt hat.
Von dem Alien fehlt jede Spur – und niemand glaubt ihrer Geschichte.
Zumal der Planet, auf dem man damals das Wrack mit den Eiern gefunden hatte, inzwischen kolonisiert wurde: Dort wird Terraforming betrieben, rund 70 Familien leben dort friedlich.
Doch irgendwann reißt der Kontakt ab.
Eine militärische Einheit soll nachsehen, was passiert ist – und Ripley soll mit.
Zuerst weigert sie sich, doch als man ihr ihren alten Job in Aussicht stellt, stimmt sie zu.
Auf dem Planeten finden sie nur Verwüstung – und ein kleines Mädchen namens Rebecca, genannt Newt.
Sie ist die einzige Überlebende.
Kurz darauf entdeckt man die Signale der vermissten Kolonisten – alle zusammen im Nachbarkomplex.
Die Soldaten machen sich auf den Weg, und natürlich kommt es, wie es kommen muss: Aliens.
Die Menschen wurden eingesponnen, um als Wirte für neue Aliens zu dienen.
Fast alle Soldaten sterben, die wenigen Überlebenden ziehen sich zurück.
Sie verschanzen sich, doch die Lage spitzt sich zu: Das Landungsshuttle wird zerstört, Munition geht zur Neige, und die Moral ist im Keller.
Androide Bishop wagt sich durch enge Lüftungsschächte nach draußen, um das Mutterschiff zu kontaktieren.
Währenddessen zeigt sich, dass nicht nur die Aliens gefährlich sind – auch unter den Menschen gibt es Verrat:
Der Konzernvertreter will einen Alien-Embryo zur Erde schmuggeln, um ihn als Waffe zu verkaufen.
Am Ende sind nur noch Ripley, Newt und ein schwer verletzter Soldat übrig.
Bishop schafft es, ein neues Shuttle zu holen – doch Newt wird in letzter Minute entführt.
Ripley hat nur 15 Minuten, bevor der Reaktor explodiert.
Sie stürmt bewaffnet in das Nest, findet Newt und steht plötzlich der Alien-Königin gegenüber – einem gigantischen Mutterwesen, das die Eier legt.
Ripley jagt ihr Granaten in den Eiersack, flieht und entkommt mit Newt.
Aber natürlich ist noch nicht Schluss:
Die Königin hat sich an Bord des Shuttles geschmuggelt, halbiert Bishop und greift Newt an.
Ripley steigt in einen Frachtroboter und liefert sich den legendären Kampf „Frau gegen Alien-Mutter“ – bis sie das Biest schließlich durch die Schleuse ins All schleudert.
Jetzt ist aber wirklich Happy End:
Ripley legt Newt, den verletzten Soldaten und Bishop in den Tiefschlaf – und danach sich selbst.
Kurs: Erde.
🚀
Ich habe gerade Alien und Predator parallel begonnen – immer abwechselnd.
Und ganz ehrlich: Welche Reihe besser ist, steht für mich fest – Alien!
Natürlich gibt es auch hier stereotype Figuren, aber wenn man die beiden Söldnertrupps vergleicht, sieht man schnell den Unterschied:
Bei Predator sind alle austauschbar – jeder ist der harte Typ mit Waffe, unterscheidbar nur durch Hut oder Stirnband.
Bei Aliens dagegen wirken die Charaktere lebendig: Sie reißen Sprüche, jammern, haben Angst, reden von Zuhause.
Das ist glaubwürdig – und macht den Film stärker.
Ich habe auch hier den Director’s Cut gesehen – und im Gegensatz zum ersten Film verdient er den Namen.
Die Kinofassung wurde auf rund 90 Minuten gekürzt, weil das Studio einen „gängigen“ Film wollte.
Die Langfassung ist etwa 16 Minuten länger, aber ohne Längen – im Gegenteil: Sie wirkt runder, vollständiger, stimmiger.
🧠 Fazit
Wie es bei Fortsetzungen üblich ist, wird der Vorgänger hier getoppt – und das gelingt erstaunlich gut.
Der einzige Minuspunkt (neben Ripleys Frisur 😉):
Die Aliens wirken hier schwächer.
Im ersten Teil fraß sich die Säure durch fünf Decks, hier wird geballert, was das Zeug hält – und nichts passiert.
Ein Alien war früher tödlich, hier sind sie eher Kanonenfutter.
Trotzdem: Die Geschichte baut toll auf, beantwortet offene Fragen (zum Beispiel, woher die Eier kommen), und liefert erstklassige Action, Effekte und Spannung.
9 von 10 Punkten.
Ein starkes Sequel – und für mich sogar minimal besser als der Vorgänger! 👽🔥
| Kategorie | Wertung | Begründung |
|---|---|---|
| Story | ⭐⭐⭐⭐⭐ | Starke Fortsetzung, die den Mythos erweitert, ohne den Vorgänger zu entwerten |
| Figuren | ⭐⭐⭐⭐⭐ | Ripley, Newt, Hicks, Bishop, Hudson, Vasquez und Burke bleiben hängen |
| Action | ⭐⭐⭐⭐⭐ | Intensiv, übersichtlich und bis heute wirkungsvoll |
| Spannung | ⭐⭐⭐⭐⭐ | Vom ersten Alienkontakt bis zum Queen-Finale hervorragend aufgebaut |
| Effekte | ⭐⭐⭐⭐⭐ | Alien-Königin, Miniaturen, Sets und Creature-Design funktionieren bis heute |
| Horrorwirkung | ⭐⭐⭐⭐☆ | Mehr Action als Horror, aber immer noch bedrohlich |
| Wiedersehwert | ⭐⭐⭐⭐⭐ | Einer dieser Filme, die sofort wieder zünden |
Endwertung: 9 von 10 Punkten
Ein nahezu perfektes Action-Horror-Sequel: größer, lauter und kämpferischer als der Vorgänger, aber mit starken Figuren, echter Spannung und einer der besten Heldinnen des Genrekinos.