Samstag, 6. Dezember 2025

Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979)

Auf VHS hatte ich früher die ersten drei Alien-Filme. Auf DVD habe ich sie mir lange nicht wieder zugelegt – bis vor Kurzem. Zurzeit gibt’s ja diesen kleinen Umbruch, bei dem viele ihre DVD-Sammlungen verkaufen, um auf Blu-ray umzusteigen.

Ich habe bei jemandem ein Sammelpaket gekauft – und siehe da: die Alien-Filme waren dabei. Ich hab sie also wieder. Yey! 😄


👽 Inhalt mit Spoiler

Die Tiefschlafphase der Crew eines Raumfrachters wird vom Bordcomputer „Mother“ unterbrochen.
Die Besatzung glaubt, kurz vor der Erde zu sein – doch das stimmt nicht. Der Kurs wurde geändert, weil das Schiff ein fremdes Signal empfangen hat. In solchen Fällen ist jede Crew verpflichtet, nachzusehen, ob es sich um ein Lebenszeichen handelt.

Man landet auf einem Planetoiden, findet ein abgestürztes, außerirdisches Schiff – und in ihm eine Reihe merkwürdiger Eier.
Als ein Crewmitglied eines dieser Eier untersucht, springt ihm ein spinnenartiges Wesen ins Gesicht und saugt sich fest.

Trotz Ripleys (dritter Offizier) Bedenken wird der Verletzte samt Parasiten an Bord gebracht.
Im Labor zeigt sich schnell: Das Ding lässt nicht los. Als man es verletzen will, ätzt seine Blutsäure durch mehrere Decks.
Am nächsten Tag ist das Wesen plötzlich tot – und der Patient wieder wach. Alles scheint gut … bis ihm beim Essen ein kleines Monster aus der Brust springt und verschwindet.

Die Crew sucht das Wesen – doch es wächst unheimlich schnell. Bald ist es größer als ein Mensch und beginnt, die Besatzung zu töten.
Bei ihren Nachforschungen entdeckt Ripley schließlich, dass der Schiffsarzt Ash ein doppeltes Spiel treibt: Er ist ein Androide und hatte den geheimen Auftrag, das Alien unversehrt zur Erde zu bringen – als mögliche Biowaffe.

Nach seinem Tod versucht die Crew, das Alien einzufangen und aus dem Schiff zu befördern. Alles scheitert. Schließlich bleibt nur Ripley übrig.
Sie aktiviert die Selbstzerstörung, flieht mit dem Rettungsschiff – doch das Alien hat sich ebenfalls hineingeschmuggelt.
In einem letzten Kampf gelingt es Ripley, das Biest ins All zu schleudern. Es hält sich noch an der Außenwand fest – bis sie die Triebwerke zündet und das Wesen endgültig verbrennt.


💀 Eindrücke

Viel ekelhafter als das ausgewachsene Alien sind für mich diese Krabbelbiester, die den Leuten ins Gesicht springen. Ich mag Spinnen ja sowieso nicht – und diese spinnenartigen Viecher … brrrrr.

Auf einer Website haben über 4000 Leute abgestimmt, welches Filmmonster das gruseligste aller Zeiten ist – und ratet mal, wer Platz 1 belegt? Richtig: das Alien. Platz 2 ging übrigens an den weißen Hai. Offenbar ging es um „Monster“, nicht um „Killer“.

Der Film ist von 1979 und dafür erstaunlich gut gealtert.
Klar, die Computertechnik wirkt heute alt, aber alles andere – Raumschiff, Ausrüstung, Atmosphäre, das Alien selbst – sieht auch nach über 40 Jahren nicht billig aus. Nichts wirkt nach Pappe oder Gummikostüm.


🎬 Schauspiel & Versionen

Die Darstellerliste ist überschaubar, aber effektiv:

  • Sigourney Weaver als Ripley – eine der ersten weiblichen Actionheldinnen überhaupt.

  • Tom Skerritt als Kapitän Dallas – den kennt man später aus der Serie Picket Fences – Tatort Gartenzaun (leider nie auf DVD erschienen).

Ich habe den Film in der Director’s Cut-Version gesehen – wobei das etwas irreführend ist. Normalerweise denkt man bei einem Director’s Cut an eine längere Fassung, aber dieser hier ist sogar kürzer als die Kinoversion.
Ridley Scott hat den Film neu geschnitten, um ihn für moderne Sehgewohnheiten etwas zu straffen. Ich habe beide Versionen gesehen – und mir gefällt der Director’s Cut tatsächlich einen kleinen Tick besser.


🧠 Fazit

Ein absoluter Klassiker.
Der Film ist alt, aber die Effekte sind immer noch beeindruckend, das Creature-Design legendär.
Selbst nach Jahrzehnten funktioniert die Spannung – und Alien bleibt das Paradebeispiel dafür, dass weniger manchmal mehr ist.

9 von 10 Punkten
– und ein perfekter Auftakt für eine der ikonischsten Sci-Fi-Horrorreihen aller Zeiten. 👽🔥

📊 Bewertungsmatrix – Alien (1979)

Story    ⭐⭐⭐⭐☆  Schlicht, klaustrophobisch, perfekt dosiert – ein Musterbeispiel für „weniger ist mehr“
Darsteller  ⭐⭐⭐⭐☆  Weaver ikonisch, Ensemble stark, jeder erfüllt klar seine Funktion
Action & Effekte ⭐⭐⭐⭐⭐  Für 1979 erstaunlich frisch: Creature-Design legendär, Sets hochwertig, kaum gealtert
Atmosphäre  ⭐⭐⭐⭐⭐  Enge Gänge, langsamer Aufbau, konstante Bedrohung – purer Sci-Fi-Horror

🔥 Endwertung: 9 von 10 Punkten

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